Tiltrotator

Mit Radialkolbenmotoren statt Zylindern

Tiltrotator PT10 von Pister Kugelhähne
(Bild: Pister)

Der neue Tiltrotator PT10 von Pister Kugelhähne basiert auf Radialkolbenmotoren anstelle der weit nach außen stehenden Zylinder. Mit ausreichend Schwenkmoment und einer sehr schlanken Bauform von nur 445 mm Breite können damit beispielsweise sehr schmale Gräben mit einem 500er-Löffel gezogen werden. Gleichzeitig wird die Gefahr von Schäden, verursacht durch Leitungen oder Wurzeln, die sich bei Zylinderlösungen verhaken können, minimiert. Gleiches gilt für oberirdische Arbeiten im Bereich der Grünanlagen- und Baumpflege. Auch volumenintensive Anbaugeräte wie Mulcher, Schere und Schaufelseparatoren können problemlos und ohne Leistungsverluste angeschlossen werden.

Erreicht werden diese Produkteigenschaften durch Strukturteile aus Spezialguss sowie zwei starke, komplett gekapselte Radialkolbenmotoren mit zwei Mal 50 Grad Schwenkwinkel und 7-Kanal-Drehdurchführung mit 90 l Durchfluss/min im Primärkreis – und das bei sehr geringen Staudrücken. Die Merkmale des Tiltrotators ermöglichen es zudem, auf eine Sandwichlösung zu verzichten. Das spart zusätzliche Kosten, und durch die geringere Bauhöhe und das geringere Gewicht steht mehr Hubkraft zur Verfügung. Verfügbar sind unter anderem die Schnellwechselsysteme von Lehnhoff und Oilquick. „Unsere Strategie ist die Markteinführung eines robusten Tiltrotators, der allen Anforderungen gewachsen ist.

Dabei wurde neben der massiven Bauweise bewusst auf aufwendige und technisch anfällige elektronische sowie hydraulische Steuerungstechnik verzichtet. Die Bedienung und Wartung ist für den Baggerfahrer somit wesentlich einfacher“, unterstreicht Geschäftsführer Johannes Späth. Zeitgleich wird das neue Palettengabelkonzept Pister Power Fork PF2000 mit zentralem Schwerpunkt vorgestellt. Durch ein neuartiges Design lassen sich schwere Lasten deutlich sicherer heben und bewegen, auch bei kleineren Baggern. So kann auf den zusätzlichen Einsatz eines Radladers etwa zum Versetzen von Palettenware auf kleineren Baustellen verzichtet werden. Durch die neuartige Geometrie hat der Fahrer beste Sicht auf das Ladegut und die Gabelzinken.

Das Ladegut kann zusätzlich mit einer Lastsicherungskette gegen ungewolltes Herabfallen gesichert werden. Ein weiterer Pluspunkt ist der sichere Stand der Palettengabel im abgekoppelten Zustand – selbst unbeladen kippt die Gabel nicht um. „Die Palettengabel mit einer Traglast von 2.000 kg kann mit gängigen Schnellwechseladaptern sowie einer ab Werk frei wählbaren Winkeleinstellung für taumelfreies Drehen bestellt werden“, sagt Christian Hain, einer der Geschäftsführer der Hain Hydraulik, die den Vertrieb der Power Fork 2000 übernimmt.