VDBUM-Förderpreis

Die verdienten Gewinner der 12. Auflage

12. VDBUM-Förderpreis
Die drei Erstplatzierten des Förderpreises und Gewinner des Azubi-Sonderpreises mit VDBUM-Präsident Dirk Bennje (4.v.l.), seinem Stellvertreter Marco Fecke (l.) und Vorstand Prof. Jan Scholten (r.). Der neue VDBUM-Vorstand Dirk Jank (3.v.l.) nahm den Preis anstelle der verhinderten Hochtief-Vertreter an. (Bild: VDBUM)

Der Verband der Baubranche, Umwelt- und Maschinentechnik hat im Rahmen seines 53. Großseminars den VDBUM-Förderpreis für herausragende Projekte verliehen. Die diesjährigen Gewinner sind Hochtief, DMS Technologie und die TU München. Der zusätzlich ausgelobte Azubi-Sonderpreis ging an die Hagedorn Unternehmensgruppe.

Für die diesjährige, zwölfte Ausgabe des Ideen-Wettbewerbs hatte die Fachjury nach einer ersten Sichtung 30 Einreichungen zugelassen. Gewinner der Kategorie Entwicklungen aus der Industrie wurde die DMS Baggerschildsteuerung der Firma DMS Technologie, mit der sich viel Zeit beim Planieren einsparen lässt. Der erste Platz der Kategorie Projekte aus Hochschulen und Universitäten beschäftigt sich mit der Problematik des Fachkräftemangels. Ausgezeichnet wurde der kollaborative Schüttgutroboter, eine Einreichung des Lehrstuhls für Fördertechnik Materialfluss der Technischen Universität München (TUM).

Vergeben wurde auch der Azubi-Sonderpreis. „Diese Bewerbung passte in keine unserer Kategorien, gefiel uns aber sehr gut, da sie bei jungen Leuten Leidenschaft für die Baubranche entfacht“, begründete der neue VDBUM-Präsident Dirk Bennje die Würdigung der Azubi Baustelle, die die Hagedorn-Unternehmensgruppe ins Leben gerufen hat.

Der Gewinner der Kategorie – Innovationen aus der Praxis – wurde von den rund 800 Besuchern der Abendgala per eVoting-Abstimmungstools gewählt. 46,31 Prozent der abgegebenen Stimmen entfielen auf die Hilfsseilkonstruktion für Rückbau einer Schrägseilbrücke von Hochtief. Die Erstplatzierten der drei Kategorien erhalten jeweils ein Preisgeld von 2.500 Euro und sind ein Jahr lang im Coreum in Stockstadt einem breiten Publikum zugänglich sein. Die Einreichungen werden zudem auf der Verbands-Webseite sowie im Magazin VDBUM Info und den Social-Media-Kanälen vorgestellt.