Gerüstbau

Peri Up Cladding denkt Einhausung neu

Schluss mit der Abwägung zwischen Effizienz und Sicherheit bei Gerüstbauten. Unter dieser Maßgabe hat der Gerüst- und Schalungshersteller Peri das Thema Einhausungen im Hochbau neu gedacht und passend zu seiner Baukastenlösung das System Peri Up Cladding entwickelt.

Peri Up Cladding
Die neue Einhausung sorgt für erhöhte Sicherheit, da die Montage innerhalb des Gerüsts und das Öffnen einzelner Gerüstfelder nach innen erfolgt. (Bild: Peri)

Je stärker der Schutz rund um ein Gerüstprojekt sein soll, um Baustelle und Umgebung abzusichern, desto dichter und stabiler muss die Einhausung sein. Netze und Planen haben hier naturgemäß eine physikalische Grenze. Vollkommen geschlossene Platten versprechen eine bessere Barrierefunktion, ohne zusätzliche, lichtdurchlässige Elemente verdunkeln sie allerdings den Arbeitsbereich auf dem Gerüst.

Der Gerüst- und Schalungshersteller Peri hat das Thema Einhausungen am Gerüst deshalb neu gedacht und passend zu seinem Gerüstbaukasten das System Peri Up Cladding entwickelt, mit dem verschiedene Einhausungen von einfachen Fassadengerüsten bis zu hochkomplexen Gerüsten an Industrieanlagen leicht, sicher und wirtschaftlich realisierbar sein sollen. Dabei bilden blickdichte und dennoch lichtdurchlässige Paneele, die jeweils an den Stoßstellen überlappen, eine vollständige Trennung zwischen Umfeld und Bauwerk, ohne den Arbeitsbereich sehr zu verdunkeln. Das schafft eine angenehme, lichtdurchflutete Arbeitsatmosphäre auf dem gesamten Gerüst, heißt es.

Peri Up Cladding
Leichte Paneele mit integrierter Handleiste und multifunktionale Bauteile erleichtern die Handhabung auf der Baustelle. (Bild: Peri)

Gleichzeitig schützen die Elemente aus dünnem, aber dennoch robustem Polycarbonat sowohl nach innen als auch nach außen. Innerhalb der Einhausung ist das Baustellenpersonal sicher vor äußeren Witterungseinflüssen wie zum Beispiel Schlagregen, Schnee, Wind oder Sonneneinstrahlung. Nicht zuletzt soll das blickdichte Material zum entspannten Arbeiten ohne neugierige Zuschauer beitragen und kann zudem das unangenehme Gefühl von Höhe abmildern. Nach außen schirmt die Einhausung Staub und Lärm von der Umgebung ab und bewahrt Unbeteiligte vor Verletzungen, wie sie beispielsweise durch herabfallende Gegenstände entstehen können.

Weiteres Plus: Die geschlossene Bauweise erschwert Unbefugten den Zutritt zur Baustelle und kann somit auch die Gefahr von Diebstahl oder Sabotage verringern. Zusätzlich vorteilhaft soll auch die De- und Montage des Systems aus dem gesicherten Bereich heraus sein, sprich hinter dem Geländer. Denn die einzelnen Paneele werden im Innenbereich des Gerüsts an Trägerschienen angebracht und verfügen über eine Handleiste für einfaches Handling.

Mit einer Größe von höchstens 300 × 100 cm sind die Elemente laut Anbieter einfach zu montieren und zählen mit maximal 21,4 kg zu den Leichtgewichten unter den Einhausungselementen. Auch nachdem die Einhausung montiert ist, können Nutzer einzelne Paneele ohne Zusatzaufwand von innen entnehmen und bei Bedarf wieder einsetzen, beispielsweise für eine höhere Belüftung der Fassade. Das Material der Paneele ist den Angaben zufolge splitterfrei, UV-beständig und nach Brandschutzklasse B1 schwer entflammbar, was die Sicherheit im Baustellenumfeld erhöhen soll. „Zusätzlich trägt das dezente Design zu einem optisch hochwertigen Erscheinungsbild der Einhausung bei”, teilt der Hersteller mit.

Peri Up Cladding
Mit dem neuen System erweitert der Gerüst- und Schalungshersteller sein Portfolio rund um seinen Gerüstbaukasten um eine sichere, flexible und wirtschaftliche Einhausungslösung, die eine Vielzahl an Anwendungen abdeckt. (Bild: Peri)

Mithilfe der überschaubaren Zahl an Systemkomponenten (siehe Kasten) lassen sich Zugänge einfach mit einer abschließbaren Baustellentür und Standardbauteilen aus dem Gerüstbaukasten erstellen. Vor- und Rücksprünge wie vorgebaute Treppentürme können ebenfalls schnell montiert werden. Optional ist es mithilfe von Trägerschienen mit integrierter Kederleiste möglich, Planen an der Fassade zu befestigen, etwa zu Werbezwecken. Darüber hinaus ermöglichen Schienen einen Vorbau zur Abstützung des Gerüsts. Auf Wunsch berechnet der Hersteller übrigens die Statik rund um die neue Einhausung.

 

Das sind die Elemente

Aus diesen fünf Komponenten besteht das Peri Up Cladding:

  • eine Sorte stapelbare Paneele in acht verschiedenen Größen;
  • ein Bauteil in zwei Größen, das mittels eines Scharniers als Innenoder
    Außenecke eingesetzt werden kann;
  • drei Arten an Trägerschienen in verschiedenen Größen;
  • eine Multikonsole zur Befestigung von Bodenabschlüssen;
  • ein Universaladapter, falls die Größe der Paneele nicht passt.

 

Bauma: FN.718